EMANUEL MOÓR (1863–1931)
Concerto for two celli, Op. 69
Suite for four celli, Op. 95
Cello Sonata, Op. 53
Sebastian Hess • David Stromberg
Niklas Eppinger • Carina Reeves
Irina Zahharenkova
Nürnberger Symphoniker
Dirigent: Rudolf Piehlmayer
Der wiederentdeckte Komponist Emanuel Moór (1863–1931)
gehörte einer Generation von Komponisten an, die mit der
romantischen Musik von Brahms, Schumann, Wagner und
Debussy aufwuchsen – dann aber um 1900 mit den neuen
Herausforderungen der Moderne konfrontiert wurden.
Geprägt von der Freundschaft zu dem berühmten Cellisten
Pablo Casals entstanden zahlreiche Werke für Violoncello.
Die vorliegende Einspielung beleuchtet verschiedene
Stationen um die Freundschaft mit Pablo Casals. Moórs
Sonate Nr. 2 für Violoncello und Klavier op. 53 entstand
1901, noch vor der Bekanntschaft mit Pablo Casals. Das
Doppelkonzert für zwei Violoncelli (op. 69), was Emanuel
Moór für Pablo und Guilhermina Casals schrieb und seinerzeit
eine erfolgreiche Aufführung erlebte.
Die Suite für vier Celli op. 95 entstand im Auftrag von Pablo
Casals.
Ab 1920 betätigte Moór sich auch im Instrumentenbau
und entwickelte einen zweimanualigen Konzertflügel
(Duplex-Coupler Grand Pianoforte) und modifizierte auch
Streichinstrumente.