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James Levine
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 James Levine wurde 1943 in Cincinnati, Ohio,
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sein Debüt als Klaviersolist mit dem Cincinnati
Symphony Orchestra. Nach mehrjährigen
Studien bei Walter Levin, dem Primarius des
LaSalle-Quartetts, und Rosina Lhévinne beim
Aspen Festival erfüllte er 1961 innerhalb eines
Jahres sämtliche Voraussetzungen für seinen
Studienabschluss an der New Yorker Juilliard
School. 1964 wurde er auf Einladung von
George Szell mit 21 Jahren der jüngste Assistenz-
Dirigent in der Geschichte des Cleveland
Orchestra. 1971 gab er sein Dirigierdebüt an
der Metropolitan Opera in New York, wurde
dort 1973 Chefdirigent, 1976 musikalischer
Leiter und 1986 künstlerischer Direktor. Seine
Karriere an der MET ist in der Geschichte der
New Yorker Oper und der heutigen Musikwelt
einzigartig – bis heute leitete er dort 2100
Vorstellungen von 80 Opern.
Neben seinen Verpflichtungen an der MET
ist James Levine ein hervorragender Pianist
und Liedbegleiter. Vor mehr als 40 Jahren
begann er mit Künstlern wie Jennie Tourel,
Hans Hotter und Eleanor Steber zu konzertieren
und hat seither die größten Sänger
unserer Zeit begleitet.
James Levine hat alle bedeutenden
Orchester der Welt begleitet. 20 Jahre lang
war er Musikdirektor des Ravinia Festivals
und als Gast regelmäßig bei den Festspielen
in Salzburg (1975–1993) und Bayreuth (1982–
1998). Er dirigierte die Welttournee der Drei
Tenöre, den Soundtrack zu Disneys Zeichentrickfilm
Fantasia 2000 und hat mehr als 200
Aufnahmen mit Werken von Bach bis Babbitt
veröffentlicht.
Von 1999 bis 2004 war James Levine Chefdirigent
der Münchner Philharmoniker. Mit
ihnen feierte er im Herbst 2000 sein Debüt
im Concertgebouw Amsterdam und im September
2002 bei den legendären Proms in
London. Neben Standardwerken der sinfonischen
Musikliteratur waren Kompositionen
amerikanischer Zeitgenossen und konzertante
Opernaufführungen charakteristisch für
seine Programmgestaltung. Die Konzertsaison
2002/2003 stellte er ganz ins Zeichen eines
von Presse und Publikum viel beachteten
„Beethoven-Schönberg-Zyklus‘“.
Seit Herbst 2004 hat James Levine zusätzlich
zu seiner Tätigkeit an der MET die Position
des Music Director beim Boston Symphony
Orchestra inne.
Foto: Stefan Rakus
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