Schuch, Herbert
21.05. -28.05-2013 Musikfestival Schloss Cappenberg
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24.05. Krefeld | Burg Linn | Rittersaal
26.05. Schloß Corvey | Kaisersaal
Moser, Benjamin
25.05. Rezital Klavierfestival Ruhr, Bottrop
Frölich, Andreas
27.05. -29.05.2013 Nikosia /Zypern : Festival
 
 

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James Levine





James Levine wurde 1943 in Cincinnati, Ohio, geboren und gab im Alter von zehn Jahren sein Debüt als Klaviersolist mit dem Cincinnati Symphony Orchestra. Nach mehrjährigen Studien bei Walter Levin, dem Primarius des LaSalle-Quartetts, und Rosina Lhévinne beim Aspen Festival erfüllte er 1961 innerhalb eines Jahres sämtliche Voraussetzungen für seinen Studienabschluss an der New Yorker Juilliard School. 1964 wurde er auf Einladung von George Szell mit 21 Jahren der jüngste Assistenz- Dirigent in der Geschichte des Cleveland Orchestra. 1971 gab er sein Dirigierdebüt an der Metropolitan Opera in New York, wurde dort 1973 Chefdirigent, 1976 musikalischer Leiter und 1986 künstlerischer Direktor. Seine Karriere an der MET ist in der Geschichte der New Yorker Oper und der heutigen Musikwelt einzigartig – bis heute leitete er dort 2100 Vorstellungen von 80 Opern.

Neben seinen Verpflichtungen an der MET ist James Levine ein hervorragender Pianist und Liedbegleiter. Vor mehr als 40 Jahren begann er mit Künstlern wie Jennie Tourel, Hans Hotter und Eleanor Steber zu konzertieren und hat seither die größten Sänger unserer Zeit begleitet. James Levine hat alle bedeutenden Orchester der Welt begleitet. 20 Jahre lang war er Musikdirektor des Ravinia Festivals und als Gast regelmäßig bei den Festspielen in Salzburg (1975–1993) und Bayreuth (1982– 1998). Er dirigierte die Welttournee der Drei Tenöre, den Soundtrack zu Disneys Zeichentrickfilm Fantasia 2000 und hat mehr als 200 Aufnahmen mit Werken von Bach bis Babbitt veröffentlicht.

Von 1999 bis 2004 war James Levine Chefdirigent der Münchner Philharmoniker. Mit ihnen feierte er im Herbst 2000 sein Debüt im Concertgebouw Amsterdam und im September 2002 bei den legendären Proms in London. Neben Standardwerken der sinfonischen Musikliteratur waren Kompositionen amerikanischer Zeitgenossen und konzertante Opernaufführungen charakteristisch für seine Programmgestaltung. Die Konzertsaison 2002/2003 stellte er ganz ins Zeichen eines von Presse und Publikum viel beachteten „Beethoven-Schönberg-Zyklus‘“.

Seit Herbst 2004 hat James Levine zusätzlich zu seiner Tätigkeit an der MET die Position des Music Director beim Boston Symphony Orchestra inne.

Foto: Stefan Rakus

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