Skrowaczewski, Stanislaw
27.11. Alte Oper Frankfurt | Groser Saal
Singer Pur
22.11. Otelfingen (CH) Mühle
Glemser, Bernd
23.11. Andernach – Burg Namedy – Konzerte Heide von Hohenzollern
25.11. Würzburg (D), St. Johanniskirche
Albrecht, Hansjörg
25.11. Amsterdam
27.11. Utrecht
Duo Walachowski
26.11. WiesbadenFrankfurt
Lang, Susanne
28.11. Rockenhausen, Museum für Zeit
Yang, Wen-Sinn
23.11. Paris | Théâtre des Champs Elysées
Wagner, Alexander Maria
23.11. Passau, Großer Rathaussaal (Altes Rathaus)
Frölich, Andreas
22.11. -29.11.2014 Ferrol /Spanien
24.11. Kerkrade /Niederlande
 
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Valery Afanassiev




Valery Afanassiev
Klavier · Piano

Valery Afanassiev wurde am 8. September 1947 in Moskau geboren. Er studierte am Moskauer Konservatorium bei Jacob Zac und Emil Gilels. 1968 wurde er beim Bach - Wettbewerb in Leipzig und 1972 beim Concours Reine Elisabeth, Brüssel, mit dem 1. Preis ausgezeichnet. 1974 verlegte der Künstler seinen Wohnsitz nach Versailles / Frankreich. Seit dieser Zeit hat er in allen Ländern Europas sowie in den USA und in Japan konzertiert.

Valery Afanassiev schreibt die Begleittexte zu seinen Aufnahmen grundsätzlich selbst. Sein Ziel ist es, dem Hörer ein umfassendes Bild von seiner Einsicht in die Gedanken des Komponisten zu geben - eine Führung durch sein alchemistisches Laboratorium, in dem Dichtung, Philosophie, Malerei, die Kabbala und guter Wein, genauso wie der Notentext als Referenz genannt werden können. Valery Afanassiev hat unter einem Pseudonym neun Romane geschrieben, sieben davon auf Englisch, zwei in französischer Sprache. Vier Romane wurden in Frankreich veröffentlicht, einer in Deutschland, zwei in Russland. Ebenfalls hat er fünf Gedichtzyklen verfaßt, einen Band mit Erzählungen, eine Kurzgeschichtensammlung sowie zwei Theaterstücke, inspiriert von Bilder einer Ausstellung und Kreisleriana. In beiden tritt er als Pianist und Schauspieler auf (in vier Sprachen).

Seit einigen Jahren ist Valery Afanassiev ebenfalls als Dirigent tätig. Er versucht, Klang und Polyphonie der von ihm verehrten Vorbilder (Furtwängler, Mengelberg, Knappertsbusch, Klemperer) wiederzufinden.

Valery Afanassiev gehört zu den eigenwilligsten Künstlern unserer Zeit. Der Pianist, Poet und Philosoph lebt allein in Versailles. Dort arbeitet er, schreibt seine Bücher und hat mehr als 3000 Flaschen Wein im Keller gelagert. Von sich selbst sagt er halb scherzhaft, er sei ein Renaissance-Mensch.

Auszug aus dem Theaterstück "Kreisleriana":
PIANIST: "Ich bin Schumann. Und Kreisler. Sogar auf der Venus. Sollen andere Pianisten auf Schumanns Klavieren spielen. Sollen sie ihre Aufnahmen in seinem Hause machen. Authentizität nennen sie das. Ich bezeichne es als Fakten. Und Fakten sind heute wichtig. Die Menschen glauben an Fakten, nicht an Geister. (Pause.) Hard Times. (Pause.) Ich glaube an Geister. An Schamanen. Und an Schumannen. Nicht an Fakten und Zahlen."

Auszug aus dem Roman "Philosophen Weg":
"Der Unterschied zwischen schöpferischer und reproduzierender Kunst wird häufig vergessen oder übersehen - eine Nachlässigkeit, die dem exzessiven Kommerz unseres Zeitalters zuzuschreiben ist. Interpreten ist das ekstatische Erlebnis vollkommener Freiheit verwehrt. Es erlaubt den Schaffenden - Komponisten, Schriftstellern, einigen Filmregisseuren - Elemente zu variieren, um vollkommen heterogene Substanzen zu erschaffen. Darüber hinaus kann der Schöpfer sein Werk zerstören.-"
"Welche Filmregisseure mögen Sie?"
"Dennoch sind Interpreten nicht gänzlich nutzlos. Denn sie schaffen Ereignisse. Sie plazieren ein zeitloses Meisterwerk in Raum und Zeit."

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