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Eduardo Fernández plays Giuliani
Rossiniana Nr. 4 op. 122
Sonatina op. 71/2
Le Giulianate op. 148
Variationen über „Ruhm und Liebe“ op. 105
Sonata Eroica op. 150
Eduardo Fernández, Gitarre
Mauro Giuliani war einer der größten Gitarrenvirtuosen
des 19. Jahrhunderts. Von ihm sind über 200 Werke
für die Gitarre überliefert. Von 1806 bis 1819 lebte
er in Wien, wo er seine künstlerische Glanzzeit verbrachte.
Aus nicht vollständig geklärten Gründen
übersiedelte er 1819 wieder in sein Geburtsland
Italien, zunächst nach Rom, später nach Neapel, wo
er 1829 starb. Seine Aufenthaltsorte spiegeln sich in
seinem kompositorischen Stil, in dem er italienischen
Belcanto mit dem Wiener klassischen Stil verband.
Eduardo Fernández, 1952 in Uruguay geboren,
zählt heute zu den führenden Gitarristen. Als
Preisträger der Gitarrenwettbewerbe von Porto
Allegre, Brasilien und Radio France, Paris, nahm er
1975 am Andrés Segovia Wettbewerb auf Mallorca
teil und gewann den ersten Preis. 1977 gab er sein
USA-Debüt in New York, 1983 debütierte er in der
Londoner Wigmore Hall.
Zu den Schwerpunkten seiner Arbeit zählt die
Beschäftigung mit historischen Gitarren und authentischer
Spielpraxis. Für das vorliegende Programm
wählte er jedoch eine moderne Gitarre in leicht
erniedrigter Stimmung.
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