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Gernot Heinrich, tenor · Krisztina Jónás, soprano · Terry Wey, countertenor
Adrineh Simonian, mezzosoprano · Radu Marian, soprano
Clemencic Consort · René Clemencic, artistic director and harpsichord
Il Nascimento dell’Aurora gehört der im 18. Jahrhundert beliebten Gattung
der Serenata an. Diese Serenaten waren meist kurze Huldigungsopern in
arkadisch-pastoralem Milieu, szenisch oder halbszenisch, oft im Freien
aufgeführt. Mythologische Gestalten, zunächst in ihrer überzeitlichen Welt
des Mythos agierend, treten am Ende aus ihrem mythologischen Rahmen, um
einer konkreten Person huldigend zu gratulieren. Il Naschimento dell’Aurora
wurde wohl zwischen 1711 und 1717 anlässlich des Geburtstages der Gemahlin
Kaiser Karls VI., Elisabeth Christine von Brunswick-Wolfenbüttel, bei Albinoni
in Auftrag gegeben. Das Werk ist für fünf Solostimmen, Streicher und Continuo
mit obligater Theorbe geschrieben.
Il Nascimento dell’Aurora
Festa pastorale
Il Nascimento dell’Aurora gehört der im 18.
Jahrhundert so beliebten Gattung der Serenata
an. Diese Serenaten waren meist kurze
Huldigungsopern in arkadisch-pastoralem
Milieu, szenisch oder halbszenisch, oft im
Freien aufgeführt. Mythologische Gestalten,
zunächst in ihrer überzeitlichen Welt des
Mythos agierend, treten am Ende aus ihrem
mythologischen Rahmen, um einer konkreten
Person huldigend zu gratulieren.
Unsere Serenata wurde wohl zwischen
1711 und 1717 vermutlich vom kaiserlichen
Gesandten in Venedig anlässlich des Geburtstages
der Gemahlin Kaiser Karl VI., Elisabeth
Christine von Brunswick-Wolfenbüttel, spanische
Statthalterin, bei Albinoni in Auftrag gegeben.
Ein bis dato unbekannter Autor hat das
Libretto verfasst. Schauplatz ist das idyllische,
vom Fluss Peneus durchquerte Tempetal in
Thessalien, das vor allem dem Kult Apollos
geweiht war. Apollo, der Flussgott Peneus,
die Waldnymphe Daphne, der Windgott Zephyr
und die Blumengöttin Flora bereiten den
Geburtstag der Morgengöttin Aurora vor, die
gegen Ende Elisabeth Christine ebenbürtig
gegenübergestellt wird. Somit kann die pastorale
Serenata in einer doppelten Huldigung
ausklingen: „Viva l’Aurora, Elisa viva!“
Die uns heute unverständliche, ja absurd
scheinende Überhöhung konkreter historischer,
meist adeliger Persönlichkeiten ins
Allgemein-Mythische ist nicht nur negativ zu
sehen. Sie entspricht einer seelischen Tendenz,
das Reinste und Beste unserer selbst,
unseren Kern, aus welchen Gründen auch
immer, nach außen zu projizieren. In unserer
Pastorale wird die Liebe in fast übermenschlicher
Art von allen irdischen Schlacken befreit.
Ein mythologisches Loblied auf höchste, uneigennützige
Liebe, wie es sie in der Welt kaum
gibt. Außer auf den Geburtstag von Elisabeth
Christine wird auch auf eine von Spanien
ersehnte Geburt eines Sprosses des Kaiserpaars
„Elisa“ und „Carlo“, welche der ganzen
Welt Frieden bringen könnte, angespielt.
In der Österreichischen Nationalbibliothek
in Wien befindet sich die wohl autographe
Partitur des Werkes, MS.17.738.
Die Festa pastorale ist für fünf Solostimmen,
Streicher und Continuo, mit obligater
Theorbe (Arciliuto) konzipiert.
Zwischen einer einleitenden Sinfonia sowie einem diese
abschließenden Tuttiensemble, das wenig
später wiederholt wird, und dem Schluss-Tutti
steht eine Folge von Rezitativen und Arien.
Die Rezitative, bis auf wenige Ausnahmen nur
vom Continuo begleitet, die Arien meist mit
obligater Streicherbegleitung, eine Arie des
Apoll mit obligater Theorbenbegleitung. – Der
erste Teil der dreiteiligen Sinfonia stellt eine
beachtenswerte Fuge dar, der letzte, dritte
Teil ist gleichzeitig das erste Tuttiensemble.
Der Streicherpart der Arien zeichnet sich
meistens durch gediegene kontrapunktische
Arbeit aus, die sich wie selbstverständlich,
mühelos mit den weitgeschwungenen, kantablen
Melodiebögen verbindet. Sie demonstrieren
vorbildlich den wundervollen melodischen
Einfallsreichtum und die edle Gefühlstiefe der
Musik Albinonis, seinen von ihm so geschätzten
„grazioso modo del cantar“ (aus der Vorrede
zu seinem op.8).
Dr. René Clemencic
Mitwirkende
Clemencic Consort
Der Clemencic Consort ist ein international
zusammengesetztes Ensemble für Alte
Musik in variabler, programmabhängiger Besetzung
unter der Leitung von René Clemencic.
Sänger und Instrumentalisten aus der
ganzen Welt haben sich die Interpretation der
Musik des Mittelalters bis hin zu Werken des
Barock – auf historischen Instrumenten – zur
Aufgabe gemacht, wobei auf lebendige Authentizität
Wert gelegt und der lehrerhaft erhobene
Zeigefinger bewusst vermieden wird.
Der Clemencic Consort wird und wurde zu
den wichtigsten Musikfestivals in aller Welt
eingeladen. Nicht nur seine rege Konzerttätigkeit,
sondern auch die große Anzahl teilweise
preisgekrönter CD-Aufnahmen sowie Rundfunkmitschnitte
unterstreicht die Bedeutung
des Ensembles, das auf diesem Weg viele
Werke früherer Stilepochen – oft zum ersten
Mal – einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich
gemacht hat.
Terry Wey – Kontratenor · countertenor
Terry Wey wurde 1985 in Bern/Schweiz geboren.
Nach dem Umzug nach Wien 1994
wurde Terry bald zum führenden Solisten der
Wiener Sängerknaben. 2001 begann er seine
private Gesangsausbildung bei Prof. Kurt
Equiluz, seit 2003 studiert er am Konservatorium
Wien Sologesang bei Christine Schwarz,
wo er daneben auch 2006 sein Klavier-Konzertfachstudium
abschloss.
Mit alter Musik beschäftigt sich Terry Wey
bereits seit seinem Eintritt in die Gregorianische
Choralschola der Wiener Hofburgkapelle 1999.
Seit dem Jahr 2001 gibt es eine enge und vielfältige
Zusammenarbeit (Konzerte, CD-Aufnahmen)
mit dem Clemencic Consort unter der Leitung
von René Clemencic. Im November 2003 nahm
er eine Solo-CD mit Händel-Arien für Sopran,
Alt und Tenor auf. Im Oktober 2004 gründete er
zusammen mit fünf weiteren Berufssängern das
Vokalensemble „Cinquecento“, das sich der
Pflege der Vokalmusik des 14. bis 16. Jahrhunderts
widmet. 2006 sang Terry Wey im Rahmen
der Donaufestwochen den Adelberto in Händels
Ottone, seit Juli 2006 tritt er regelmäßig mit dem
Huelgas Ensemble unter Paul van Nevel auf.
Im September 2006 debütierte er als Oberon in
Brittens A Midsummer Night’s Dream am Opernhaus
Bonn, es folgte die erste Zusammenarbeit
mit der Lautten-Compagney Berlin und im April/
Mai 2007 bei den Schwetzinger Festspielen der
Andronico in Legrenzis Il Giustino unter Thomas
Hengelbrock. Für die Saison 2007/08 wurde er
von William Christie und Les Arts Florissants als
Roma in Landis Il Sant’Alessio in Caen, Paris,
Genf, Luxemburg, Nancy, London und New York
engagiert. Bei der Neuproduktion der Wiener
Staatsoper von Brittens Death in Venice unter
Seiji Ozawa wird Terry Wey den Apollo verkörpern
(voraussichtlich 2009).
Krisztina Jónás – Sopran · soprano
Die Sopranistin Krisztina Jónás schloss ihr Studium
an der Ferenc-Liszt-Musikhochschule in
Budapest 1998 ab. Sie besuchte Meisterkurse bei
Adrienne Csengery, Júlia Hamari, Catherine Mackintos,
Walter C. Moore und Anna Reynolds.
In den Jahren 1996 und 2001 wurde sie für
ihre Verdienste in der Aufführung und Verbreitung
ungarischer Musik mit dem Artisjus-Preis
ausgezeichnet. Von 1999 bis 2001 erhielt sie das
Fisher-Annie-Stipendium für Darstellende Kunst.
Im September 1996 sang sie an der Berliner
Schaubühne Auszüge aus György Kurtág’s Attila-
József-Fragmenten in Vladimir Nabokovs Der Pol.
Ihr erstes Konzert gab sie 1997 an der Budapester
Kammeroper. Seither macht sie sich in Ungarn
einen Namen als Solistin in Oratorien, mit Liederabenden
und mit zeitgenössischen Werken.
Regelmäßig ist sie Gast beim Budapester Frühlings-
und Herbstfestival sowie in Programmen
mit zeitgenössischer Musik, außerdem tritt sie
regelmäßig in Italien auf. 2003 erhielt sie für ihre
Auftritte das Stipendium der Soros-Stiftung.
2004 – Dritter Preis beim Internationalen Oratoriumswettbewerb
2004 – „Spirit“ – Solo-CD mit dem Budapester
Saxophon-Quartett
2003 – CD-Aufnahme “If music be the food of
love” – Renaissance- und Barock-Arien
Radu Marian – Sopran · soprano
Ein Geschenk der Natur – Radu Marian ist
wahrscheinlich der einzige Sänger unserer
Zeit, der über eine natürliche Sopranstimme
verfügt. Er wurde 1977 in Moldawien geboren,
schon mit 4 Jahren erkannte man sein außergewöhnliches
musikalisches Talent. Parallel
zu seiner Gesangs- und Klavierausbildung in
Chisinau, Moskau und Bukarest, die er mit
Auszeichnung als Konzertsolist abschloss,
begann er eine intensive Konzertlaufbahn.
Seit 1999 studiert er in Rom bei Flavio
Colusso, mit dem er gemeinsam die CD „Alia
Vox“ aufgenommen hat. Radu Marian konzertierte
im Teatro La Maestranza, Sevilla, beim
Festival dei Due Mondi in Spoleto, im Oratorio
del Gonfalone in Rom, am Concertgebouw in
Amsterdam und im neuen Auditorium in Rom.
Mit dem Clemencic Consort arbeitet er
seit 2001 als Solist zusammen.
Namhafte zeitgenössische Komponisten
haben seiner Stimme Kompositionen gewidmet,
unter ihnen Flavio Colusso, Sergio Rendine,
Carlo Crivelli und René Clemencic.
Adrineh Simonian –
Mezzosopran · mezzo-soprano
Die in Teheran geborene Armenierin Adrineh
Simonian lebt seit 1977 in Wien.
Sie studierte zunächst Violine, Klavier- und
Gesangspädagogik an der Musikhochschule
Wien und besuchte danach die Opern- und
Operettenschule des Konservatoriums der
Stadt Wien, die sie mit Auszeichnung abschloss.
Weitere Gesangsausbildung bei Prof.
S. Vittucci und C.R. Holmes. Zahlreiche Preise
und Auszeichnungen, darunter 1999 der Preis
für den Nachwuchskünstler der Stadt Wien und
2000 der dritte Preis und Sonderpreise beim Internationalen
Belvedere-Opernwettbewerb.
Im gleichen Jahr debütierte sie an der
Kammeroper in Eine Nacht in Venedig.
Engagements folgten u.a. am Schauspielhaus
Wien mit der Wiener Akademie unter
Martin Haselböck in La Contessina, im Rahmen
des Klangbogens in La Bohème, und an
der Kopenhagener Oper in Il re pastore unter
Adam Fischer.
Seit 2001 ist sie festes Ensemblemitglied
der Wiener Volksoper. Rege Konzerttätigkeiten
im In- und Ausland, unter anderem mit dem Clemencic
Consort, mit Dave Brubeck und seinem
Quartett im Großen Festspielhaus Salzburg und
mit der Wiener Akademie im großen Musikvereinssaal
unter Martin Haselböck. Liederabende
in Wien, Rom und Paris.
Gernot Heinrich – Tenor · tenor
Der österreichische Tenor Gernot Heinrich
begann seine musikalische Ausbildung
bei den Wiener Sängerknaben. Er studierte
Gesangspädagogik bei Adelheid Hornig und
Eva Klietmann-Bartfai. Gernot Heinrich ist
regelmäßig auf der Opernbühne zu hören; so
sang er in Händels Acis und Galatea und Rodriguez’
Frida Kahlo, in Weills Mahagonny und
Schedlbergers Nero’s Comeback. 2004 war
er in Peris Euridice und in Cavallis Die Liebe
des Apollon und der Daphne in der Wiener
Kammeroper sowie in Dafne in Lauro (Fux) zu
hören und verkörperte mit großem Erfolg den
Don Ottavio in Mozarts Don Giovanni. Zuletzt
sang er in Le Balcon von Peter E. Eötvös und in
Requiem für Piccoletto von Dieter Kaufmann.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt im Oratorienfach,
zuletzt bei den Festivals in Thoronet
(Frankreich) und Crotone (Italien). Rundfunkund
CD-Aufnahmen dokumentieren seine Karriere.
Gernot Heinrich singt auch bei den „Vienna
Harmonists“, einem Ensemble im Stil der
Comedian Harmonists, das seit Jahren sehr
erfolgreich in ganz Europa gastiert, wie auch
den Vienna Voice Artists, einer klein besetzten
Gesangsformation, die ihren Schwerpunkt in
der Alten Musik sieht.
Hiro Kurosaki – 1. Violine · 1st violin
Hiro Kurosaki ist österreichischer Musiker
japanischer Herkunft, aufgewachsen in Wien
und ist heute einer der gefragtesten Künstler
auf dem Gebiet der Interpretation auf historischen
Instrumenten.
Er studierte bei Franz Samohyl an der
Hochschule für Musik und darstellende Kunst
in Wien und besuchte Meisterkurse bei Nathan
Milstein. Als Preisträger zweier bedeutender
Violinwettbewerbe (“Henryk Wieniawski” in
Polen und “Fritz Kreisler” in Wien) begann er
bereits sehr früh eine Karriere als Solist und
konzertierte u.a. mit dem Royal Philharmonic
Orchestra London, der Staatskapelle Dresden,
den Wiener Symphonikern und dem Mozarteum
Orchester Salzburg.
Seit vielen Jahren beschäftigt sich Hiro
Kurosaki intensiv mit der Barockvioline und
der historischen Aufführungspraxis und arbeitete
eng mit René Clemencic, Jordi Savall
und William Christie und anderen wichtigen
Persönlichkeiten auf dem Gebiet der Alten
Musik zusammen.
Als Solist bzw. Konzertmeister der Orchester
“Les Arts Florissants” und “Cappella Coloniensis”
sowie der Ensembles “London Baroque”
und “Clemencic Consort” konzertiert
Hiro Kurosaki in ganz Europa und absolviert
regelmäßig Tourneen nach Japan, USA und
Australien.
René Clemencic – Cembalo und Gesamtleitung
harpsichord and artistic director
René Clemencic ist Komponist, Dirigent,
Flöten- und Clavichordvirtuose, Cembalist
und Organist, Leiter und Gründer des Clemencic
Consort, Musikwissenschafter und Schriftsteller,
gelernter Philosoph sowie Sammler von
emblematischen Büchern und Skulpturen.
Philosophie und Musikwissenschaft studierte
René Clemencic an der Pariser Sorbonne,
dem Collège de France sowie an der Universität
in Wien, wo er 1956 den Doktorgrad erlangte.
Gleichzeitig studierte er Musik – Blockflöte
und Cembalo in Wien, Holland und Berlin,
Musikalische Formenlehre bei Erwin Ratz,
Musiktheorie beim Schönbergfreund und
-schüler Josef Polnauer und J.M. Hauers
Zwölftonlehre bei Johannes Schwieger.
Seit 1957 tritt René Clemencic als Blockflötist
und Leiter des eigenen Ensembles international
in Erscheinung. Seit 1966 Betreuung des
„Musica Antiqua“-Zyklus der Gesellschaft der Musikfreunde
in Wien (in dessen Rahmen er mit seinem
Ensemble über 150 Programme vom Mittelalter
bis zum Barock vorstellte), seit Herbst 2005 eigener
„Clemencic Consort“-Zyklus im Musikverein.
Weit über 100 Schallplatten und CDs erschienen
mit ihm als Solist und als Leiter des
Clemencic Consort sowie anderer Ensembles
und Orchester. Er gab Konzerte in allen Kontinenten
und erhielt zahlreiche internationale
Preise wie Edison, Grand Prix du Disque, Diapason
d’Or und Prix Cecilia. Im Jahr 1989 erhielt
der Künstler die Goldene Ehrenmedaille
der Stadt Wien, 1996 den Berufstitel Professor
und 1997 den Preis „Anima Mundi“ der Biennale
d’Arte Sacra di Venezia wie auch den
Preis der Stadt Wien.
CD 1 | | 1 | | 1. Sinfonia | | 02:38 |  | | 2 | | 2. Coro: Goda Tempe e su l´amena | | 02:41 |  | | 3 | | 3. Recitativo (Peneo): Se mai lieta la fronte | | 00:52 |  | | 4 | | 4. Aria (Peneo): Con divoti e grati voti | | 03:19 |  | | 5 | | 5. Coro: Goda Tempe e su l´amena | | 02:31 |  | | 6 | | 6. Recitativo (Dafne): Pastori e Ninfe, il voto è giusto | | 01:22 |  | | 7 | | 7. Aria (Dafne): Se non ama la virtù | | 02:34 |  | | 8 | | 8. Recitativo (Apollo, Dafne): Dafne, troppo severe… | | 01:55 |  | | 9 | | 9. Aria (Apollo): Se grata e pietosa | | 03:04 |  | | 10 | | 10. Recitativo (Flora, Zeffiro): Non e nemica | | 01:33 |  | | 11 | | 11. Aria (Flora): Da l’Aurora, o Ninfe amate | | 03:11 |  | | 12 | | 12. Recitativo (Apollo, Zeffiro, Dafne): Ma tu Zeffiro | | 01:48 |  | | 13 | | 13. Aria (Zeffiro): Nulla spero e nulla bramo | | 04:53 |  | | 14 | | 14. Recitativo (Peneo, Dafne, Zeffiro, Flora, Apollo): Viva dunque l´Aurora | | 01:31 |  | | 15 | | 15. Aria (Peneo): Se incontrate tempeste | | 03:35 |  | | 16 | | 16. Recitativo (Dafne, Flora, Zeffiro, Apollo, Peneo): Ma perché testimon | | 02:51 |  | | 17 | | 17. Aria (Dafne): Perché un Giglio è nel candore | | 06:17 |  | | 18 | | 18. Recitativo (Apollo, Peneo, Dafne, Flora): Voto crudel che tutta | | 01:20 |  | | 19 | | 19. Aria (Flora): La rosa per regnar cresce nel suolo | | 05:34 |  | | 20 | | 20. Recitativo (Apollo, Flora, Dafne): Così saprà la diva | | 01:51 |  | | 21 | | 21. Aria (Apollo): Con cetra più sonora | | 04:59 |  | | 22 | | 22. Recitativo (Peneo, Zeffiro, Dafne): Zeffiro tace? | | 01:55 |  | | 23 | | 23. Aria (Zeffiro): Zeffiretti innamorati | | 03:23 |  | | 24 | | 24. Recitativo (Flora, Peneo, Dafne, Zeffiro, Apollo): Degno olocausto | | 03:10 |  | | 25 | | 25. Aria (Dafne): Tutto il bello dei tuoi fiori | | 02:26 |  |
total 77 : 18 | |
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