Glemser, Bernd
02.02. Gelsenkirchen (D), Musiktheater im Revier - Großes Haus
03.02. Recklinghausen (D), Ruhrfestspielhaus
04.02. Kamen (D), Konzertaula
Albrecht, Hansjörg
30.01. München, Herz-Jesu
Tysman, Helene
05.02. Troyes (Théâtre de la Madeleine) (F)
Lang, Susanne
31.01. Schloss Hohenheim, Balkonsaal
Schimpf, Alexander
30.01. Nürnberg – Meistersinger-Halle
Frölich, Andreas
31.01. Köln
03.02. Caen /Frankreich
Gorlatch, Alexej
01.02. Kempen
02.02. Neuss | Zeughaus
Menzel, Albrecht
01.02. Stade/Germany Königsmarck
 
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Gästebuch

Beiheft (Rosemarie Runkel)
Nicht nur die Tenöre verwechselt, auch unbekannte Gestalten eingeführt, z. B. \"Mydias\" (anstatt \"Midas\", p. 22); \"Mercury\" anstatt \"Mercurius\" (p. 24) - schlampert halt (s. auch \"Kanataten\", p. 3, oder \"Und bist du doch...\" versus \"Und du bist doch...\" - ja, was denn nun?). Ansonsten sehr lebendige, erfreuliche Einspielung (lediglich für den Pan hätte man sich einen besseren Bariton gewünscht).

Datum: 23.01.2015Ort: Bewertung:
Rezension zu: Albrecht, Hansjörg: Johann Sebastian Bach: Der Streit zwischen Phoebus und Pan - The Contest between Phoebus and Pan

Stefanyi Iranyi (E.Reinelt)
eine ganz außergewöhnliche,differenzierte Gestaltungskraft und eine wunderschöne Stimme

Datum: 21.01.2014Ort: Bewertung:
Rezension zu: Iranyi, Stefanie: Lamenti - Arien von Hasse, Haydn und Händel

Ohne Angabe ("Neue Chor)
Enjott Schneider ist nach eigenem Bekunden „eine multiple Musikerperson, die von einem universalen Erfassen von Welt und Menschen träumt\". Entsprechend vielfältig ist auch das Œuvre des 1950 geborenen Komponisten: Neben Bühnen- und Orchesterwerken sowie der Musik zu zahlreichen Filmen wie zum Beispiel „Schlafes Bruder\", schreibt er Musik für Chor und Vokalensemble, darunter auch Oratorien und viel Geistliches. Für das vorzügliche Vokalensemble Singphoniker schreibt Schneider schon seit Langem ausgefallene Stücke. Viele davon finden ihre Inspiration durch ungewöhnliche Texte, wie die hier eingespielten Stücke belegen. Da sind zunächst mit dem „Morgenstern-Liederbuch für Stimme und Orchester“ sieben Vertonungen von komischen Gedichten Christian Morgensterns. Darin geht es etwa um Herrn Meier, einen exemplarischen Spießbürger, der „sich für das Maß der Welt\" hält und der daher allem, was nicht seinem provinziellen Kunstverstand entspricht, eine Absage erteilt; um einen Wurm, der sein Herz offenbart, oder um das berühmt gewordene „Nasobem“, das noch nicht im „Brehm\" steht. Was diese Lieder - wie überhaupt die ganze CD -ausmacht, ist Schneiders ingeniöses Talent, mit allen Stilen und Genres souverän umzugehen und dabei ganz eigene und typische Stücke zu kreieren. Hervorzuheben ist sein enormer Erfindungsreichtum im Umgang mit der Stimme. Da stehen Scat- und Sprechgesang neben ariosen Einschüben und vielen erfindungsreichen Gesangslauten (zum Beispiel für das Kind des Nasobems). So gelingt dem Komponisten die Vertonung der skurrilen Texte kongenial, aber noch mehr: Sie sind ausgesprochen unterhaltsam! Das gilt auch für die beiden kleinen Zyklen „Variationen über die Liebe\" und „Chatroom“. Hier fand Schneider sein textliches Material in Kontaktanzeigen von Zeitungen und auf einschlägigen Foren des Internets. „Kunst aus Abfall ist authentisch, weil sie sich der Ästhetik des Vollendeten und Makellosen entzieht\", meint Schneider hierzu. Jedenfalls geben diese Lieder das Spektrum an Kuriositäten aber auch Geschmacklosigkeiten wieder, das sich auf dem Hochzeits- und Paarungsmarkt so finden lässt -freilich um von Schneider musikalisch verballhornt und durch den Kakao gezogen zu werden. Mit den Singphonikern hat der Komponist ein ideales Ensemble gefunden. Die sechs Sänger agieren ebenso geistreich wie virtuos. Sie geben den Witz und den Spott der Stücke perfekt wieder und manchmal gelingen sogar kleine gesangsakrobatische Momente. Arne Reul

Datum: 01.12.2013Ort: Bewertung:
Rezension zu: Singphoniker, Die: Chatroom - And Other Works by Enjott Schneider

Ohne Angabe ("Neue Chor)
Enjott Schneider ist nach eigenem Bekunden „eine multiple Musikerperson, die von einem universalen Erfassen von Welt und Menschen träumt\". Entsprechend vielfältig ist auch das Œuvre des 1950 geborenen Komponisten: Neben Bühnen- und Orchesterwerken sowie der Musik zu zahlreichen Filmen wie zum Beispiel „Schlafes Bruder\", schreibt er Musik für Chor und Vokalensemble, darunter auch Oratorien und viel Geistliches. Für das vorzügliche Vokalensemble Singphoniker schreibt Schneider schon seit Langem ausgefallene Stücke. Viele davon finden ihre Inspiration durch ungewöhnliche Texte, wie die hier eingespielten Stücke belegen. Da sind zunächst mit dem „Morgenstern-Liederbuch für Stimme und Orchester“ sieben Vertonungen von komischen Gedichten Christian Morgensterns. Darin geht es etwa um Herrn Meier, einen exemplarischen Spießbürger, der „sich für das Maß der Welt\" hält und der daher allem, was nicht seinem provinziellen Kunstverstand entspricht, eine Absage erteilt; um einen Wurm, der sein Herz offenbart, oder um das berühmt gewordene „Nasobem“, das noch nicht im „Brehm\" steht. Was diese Lieder - wie überhaupt die ganze CD -ausmacht, ist Schneiders ingeniöses Talent, mit allen Stilen und Genres souverän umzugehen und dabei ganz eigene und typische Stücke zu kreieren. Hervorzuheben ist sein enormer Erfindungsreichtum im Umgang mit der Stimme. Da stehen Scat- und Sprechgesang neben ariosen Einschüben und vielen erfindungsreichen Gesangslauten (zum Beispiel für das Kind des Nasobems). So gelingt dem Komponisten die Vertonung der skurrilen Texte kongenial, aber noch mehr: Sie sind ausgesprochen unterhaltsam! Das gilt auch für die beiden kleinen Zyklen „Variationen über die Liebe\" und „Chat-room“. Hier fand Schneider sein textliches Material in Kontaktanzeigen von Zeitungen und auf einschlägigen Foren des Internets. „Kunst aus Abfall ist authentisch, weil sie sich der Ästhetik des Vollendeten und Makellosen entzieht\", meint Schneider hierzu. Jedenfalls geben diese Lieder das Spektrum an Kuriositäten aber auch Geschmacklosigkeiten wieder, das sich auf dem Hochzeits- und Paarungsmarkt so finden lässt -freilich um von Schneider musikalisch verballhornt und durch den Kakao gezogen zu werden. Mit den Singphonikern hat der Komponist ein ideales Ensemble gefunden. Die sechs Sänger agieren ebenso geistreich wie virtuos. Sie geben den Witz und den Spott der Stücke perfekt wieder und manchmal gelingen sogar kleine gesangsakrobatische Momente. Arne Reul

Datum: 01.12.2013Ort: Bewertung:
Rezension zu: Singphoniker, Die: Chatroom - And Other Works by Enjott Schneider

Ohne Angabe (Aachener Zeitung)
Wer bei Enjott Schneider an „Tatort“, „Schlafes Bruder“ oder „Marienhof“ denkt, ist auf der richtigen Spur - der Münchner ist einer der an-gesagtesten Filmmusikkomponisten. Gleichwohl genießt er auch unter seinen deutschen E-Musik-Kollegen so hohes Ansehen, dass sie ihn jüngst zum Präsidenten des Komponistenverbandes wählten. Wie vielgestaltig, geradezu frech und brillant sein Oeuvre ist, belegt diese CD mit dem renommierten A-cappella-Sextett Die Singphoniker. Äußerst witzig darf man da das „Morgenstern-Liederbuch\" finden, keck, plakativ und überraschend in Musik gesetzte Gedichte wie „Das Knie\" oder „Das Nasobem“, die im Zusammenspiel mit der Deutschen Kammerakademie Neuss eine unglaubliche Raffinesse an den Tag legen. Klavierbegleitet sind vier „Variationen über die Liebe“, für die Schneider 1984 Kontaktanzeigen vertonte. Dem titelgebenden Zyklus „Chatroom\" liegen ebenfalls triviale Texte zugrunde, wie sie heute das www überschwemmen. Abkürzungen, eine sinnentleerte, nicht selten zotige Sprache inspiriert Schneider zu experimentellen Klangspäßen, die von den Singphonikern mit Können, Lust und Liebe umgesetzt sind. Eine echte Entdeckung. Warum die Texte im Booklet nicht veröffentlicht sind, bleibt das Geheimnis des Klassik-Labels, (ark)

Datum: 01.12.2013Ort:
Rezension zu: Singphoniker, Die: Chatroom - And Other Works by Enjott Schneider

Chatroom-SP-Enjott (Aachener Zeitung)
Wer bei Enjott Schneider an „Tatort“, „Schlafes Bruder“ oder „Marienhof“ denkt, ist auf der richtigen Spur - der Münchner ist einer der an-gesagtesten Filmmusikkomponisten. Gleichwohl genießt er auch unter seinen deutschen E-Musik-Kollegen so hohes Ansehen, dass sie ihn jüngst zum Präsidenten des Komponistenverbandes wählten. Wie vielgestaltig, geradezu frech und brillant sein Oeuvre ist, belegt diese CD mit dem renommierten A-cappella-Sextett Die Singphoniker. Äußerst witzig darf man da das „Morgenstern-Liederbuch\" finden, keck, plakativ und überraschend in Musik gesetzte Gedichte wie „Das Knie\" oder „Das Nasobem“, die im Zusammenspiel mit der Deutschen Kammerakademie Neuss eine unglaubliche Raffinesse an den Tag legen. Klavierbegleitet sind vier „Variationen über die Liebe“, für die Schneider 1984 Kontaktanzeigen vertonte. Dem titelgebenden Zyklus „Chatroom\" liegen ebenfalls triviale Texte zugrunde, wie sie heute das www überschwemmen. Abkürzungen, eine sinnentleerte, nicht selten zotige Sprache inspiriert Schneider zu experimentellen Klangspäßen, die von den Singphonikern mit Können, Lust und Liebe umgesetzt sind. Eine echte Entdeckung. Warum die Texte im Booklet nicht veröffentlicht sind, bleibt das Geheimnis des Klassik-Labels. (ark)

Datum: 01.12.2013Ort: Bewertung:
Rezension zu: Singphoniker, Die: Chatroom - And Other Works by Enjott Schneider

cd (Ilias Spyropoulos)
Incredible sound, excellent technical skills!

Datum: 28.08.2013Ort: Bewertung:
Rezension zu: Tsenikoglou, Paris: Claude Debussy: Images - Frédéric Chopin: Préludes

Rezension Tsenikoglou (Inge Seidl)
Haben sie herzlichen Dank für die Entdeckung dieses jungen Pianisten! Ich bin überwältigt; seit Michelangeli habe ich Debussy nicht mehr so gehört! Wann hören wir DIESEN Pianisten in Berlin?! Beste Grüße Inge Seidl

Datum: 13.05.2013Ort: Bewertung:
Rezension zu: Tsenikoglou, Paris: Claude Debussy: Images - Frédéric Chopin: Préludes

Rezension Tsenikoglou (Inge Seidl)
Haben sie herzlichen Dank für die Entdeckung dieses jungen Pianisten! Ich bin überwältigt; seit Michelangeli habe ich Debussy nicht mehr so gehört! Wann hören wir DIESEN Pianisten in Berlin?! Beste Grüße Inge Seidl

Datum: 13.05.2013Ort: Bewertung:
Rezension zu: Tsenikoglou, Paris: Claude Debussy: Images - Frédéric Chopin: Préludes

Johann Kerll (Peter Benz)
Wo kann ich ein Foto bekommen? Ich recherchiere über den komponisten. Mit freundlichen Grüßen Peter Benz Freier Journalist Peter Benz Albert-Schweitzer-Straße 10 08468 Reichenbach/V Tel.:03765/63547 (Anrufe mit unterdrückter Rufnummer werden abgewiesen) Fax: 03222 374 192 8 klauspeterb@t-online.de

Datum: 11.02.2013Ort:
Rezension zu: Kelemen, Joseph: Johann Kaspar Kerll: Complete free Organ Works

Download? (Stefan Garbelmann)
Hallo, wunderbar wäre natürlich auch eine Möglichkeit zum Runterladen in einem hochauflösenden Format wie z. B. Flac 24/96 oder von mir aus auch .dff oder .dsf. Mein Audioplayer mit den entsprechenden Plugins frißt das schon ;) Ich würde sofort kaufen...ja, leider WÜRDE... LG

Datum: 22.10.2012Ort:
Rezension zu: Korstick, Michael: Ludwig van Beethoven: 32 Sonaten für Klavier

Warum nicht auf SACD? (Gereon Bollmann)
... warum veröffentlicht OEHMS die Aufnahmen nicht auf SACD? Die Masterbänder liegen doch vor, also können es doch kaum \"merkantile\" Gesichtspunkte sein! Sehr, sehr schade!

Datum: 13.10.2012Ort: Bewertung:
Rezension zu: Korstick, Michael: Ludwig van Beethoven: 32 Sonaten für Klavier

Warum nicht auf SACD? (Gereon Bollmann)
... warum veröffentlicht OEHMS die Aufnahmen nicht auf SACD? Die Masterbänder liegen doch vor, also können es doch kaum \"merkantile\" Gesichtspunkte sein! Sehr, sehr schade!

Datum: 13.10.2012Ort: Bewertung:
Rezension zu: Korstick, Michael: Ludwig van Beethoven: 32 Sonaten für Klavier

Review (www.klassik-heute.de)
Wagemut, Ideenreichtum und Repertoire-Innovation heißt die Devise dieser Produktion. Weder schnell noch leicht werden sich vergleichbare Vokalgruppierungen, vielleicht mit Ausnahme der King’s Singers in England, der hier vorliegenden Herausforderung an Originalvorlagen, Bearbeitungen und Stilvielfalt stellen können. Die spannende Frage heißt: Wie werden die Zuhörer reagieren? Immerhin lautet das fragile, heikle Generalthema „Tod und Verklärung“, genauer „ein Requiem für Männerstimmen“. Nein, die „Male Voices“ werden da gewiß nicht zu Grabe getragen, sondern messen ganz im Gegenteil ihre Lebenskraft, Ausstrahlung und Gestaltungsvarianten an einschlägigen, auch selbst bearbeiteten Werken, Texten und Klangformen. Das Gelingen im vorliegenden Falle ist also eher eine Sache des Zuhörens. Mehr noch: Eine Sache des Zuhören-Könnens und Verstehen-Könnens. Auch im Hinblick auf die Vielsprachigkeit der ohne Übersetzungshilfe im Beiheft abgedruckten lateinischen, deutschen, englischen und französischen Originaltexte. Unabhängig davon empfiehlt sich jedoch das Lesen der aufschlußreichen Beiheftkommentare aus der Feder des mitwirkenden Vokalbassisten Schmidt als eine unverzichtbare Vorab-Lektüre zur Entstehung und zum Gesamtkonzept der CD. Ausgangspunkt und geistliches Zentrum des Vorhabens ist die konzertante Aufführung einer Trauermesse des führenden Renaissancemeister Pierre de la Rue (1460?-1518). Charakteristisch sind deren Satzkünste voller Zunftgeheimnisse, die auch von der modernen Musikforschung längst nicht alle gelöst sind. Die Einzelsätze dieser „Messe für die im Glauben treuen Toten“ (fidelibus defunctis) werden entsprechend der liturgischen Praxis im feierlichen Hochamt auch hier voneinander getrennt. Zur Überbrückung erklingen dafür stilübergreifend und inhaltlich gleichsam kommentierend passende Kompositionen. Den (scheinbar) modernen, schrägen Klängen des Renaissancemeisters entsprechen die aktuellen Kostproben der Intermezzi. Diese bedürfen allerdings eines hohen Maßes an Anpassung, Einfühlungsvermögen und Wechselgefühlen. Für die Interpreten ist das – natürlich! – keine Frage. Die erforderliche Resonanz der Zuhörer hat man dagegen bei Konzertauftritten vorsorglich, vermutlich aber erfolgreich erprobt. Konventionelle Volkslied-Bearbeitungstechnik, progressives Spiritual-Arrangement, höchst komplexe Experimentalwirkung einer Walt-Whitman-Meditation (Whispers of Heavenly Death) bis hin zu Übernahmen philosophisch-religiöser Text- und Melodie-Adaptionen der Popszene summieren sich nun zu einer kühnen Folge perfekter Vortragstechnik. Gerhard Pätzig (14.01.2011)

Datum: 05.08.2012Ort: Bewertung:
Rezension zu: Singphoniker, Die: Fragile: A Requiem for Male Voices

Demetrio, rè di Siria (Andrew Powell)
Seven cast members are listed but no corresponding roles are shown. Website does not cite any reviews of either the performances at Moutier or the CD issue.

Datum: 01.07.2012Ort:
Rezension zu: Orchestre Symphonique du Jura: Giovanni Simone Mayr: Demetrio, Re di Siria

CD-"Time Transcending", Daniel Dodds (Marie and Peter Gregory (from Brisbane))
This CD \"Time Transcending\"is testament to the superb musicianship, the mastery of the violin, the amazing artistry and to the brilliance of violinist Daniel Dodds. We wish we could see him perform in Australia!

Datum: 14.04.2012Ort: Bewertung:
Rezension zu: Dodds, Daniel: Time Transcending

Besprechung (Fono Forum - Christoph Vratz)
Bevor die Singphoniker anno 2012 ihr 30-jähriges Bühnenjubiläum feiern, haben sie ihrem jüngsten Album das Motto ihres ersten Konzerts vorangestellt: \"...Just songs\" Einfach nur Lieder. Ein bisschen wurde dies zum geheimen Programm: Das scheinbar Einfache so leicht und selbstverständlich zu singen wie nur möglich. Dass dabei sozusagen alle Repertoiregrenzen mühelos gesprengt werden, beweist diese neue CD, bei der alte Madrigale unverblühmt neben Ausflügen zu Jazz oder Chanson oder ins arrangierte Opernfach stehen. Nur die ersten Titel seien erwähnt: \"Wouldn`t you like to be on broadway\" nach Kurt Weill, gefolgt von Dowland \"Fine knacks for ladies\" und der Popballade \" I`ll be there\" sowie einem erneuten Renaisannce-Brückenschlag zu Waelrants \"D`amour me va\". Erstaunlich nicht nur, wie mühelos die Schwenke in eine andere Epoche genommen werden, sondern frappierend auch die Klarheit, mit der die fünf Solisten (bei einigen Titeln am Klavier unterstützt von Berno Scharpf) ihre vokalen Bahnen ziehen. Eines der Herzensstücke ist sicher \"Autumn leaves\" nach einer Melodie Joseph Kosmas - schwebende Vokalartistik. Dass andererseits quasiparodistische Titel wie Rossinis \"Wilhelm Tell\" - Ouvertüre oder \"One note samba\" nicht zur rein sprachtechnischen Comedy-Nummern verkommen, bestätigt das Niveau dieser bunten, höchst unterhaltsamen Aufnahme, die einen originellen Querschnitt durch die Musikgeschichte bildet. Auch das transparente, direkte Klangbild trägt zum positiven Gesamteindruck entscheidend bei.

Datum: 25.02.2012Ort: Bewertung:
Rezension zu: Singphoniker, Die: ... just songs

reloaded (Tim Grobe)
Es ist vielleicht ein bißchen früh, um von der Aufnahme des Jahres zu sprechen, andererseits weiß ich nicht, was da noch kommen soll, das dieses vorzügliche Album von seiner Pole-position stossen könnte. Bravo! Da capo! Ein fabelhaftes Orchester unter grandioser Leitung und ein Solist, den man sich man sich gar nicht mehr wegdenken will. Selbst mein iPod ist süchtig! Bitte dauernd und viel mehr von Valer Barna-Sabadus!

Datum: 15.02.2012Ort: Bewertung:
Rezension zu: Barna-Sabadus, Valer: Johann Adolph Hasse: Reloaded

ugnayCDk (Jailyn)
A bit surprised it seems to simple and yet usfuel.

Datum: 16.11.2011Ort: Bewertung:
Rezension zu: Kreusch, Johannes Tonio: Tulio Peramo: Portraits of Cuba

Schumacher, Stefanie "Unanswered Questions " (Klaus Kappeler)
Freiburg

Datum: 16.11.2011Ort: Bewertung:
Rezension zu: Schumacher, Stefanie: Unanswered Questions

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