Klassik  Sinfonische Musik
Clemencic Consort Tomaso Albinoni: Il Nascimento dell´Aurora (Festa pastorale) OC 913 2 CD
2 Stück sofort lieferbar. Lieferung bis Freitag, 5. Juni 2015 Preis 27,99 EURO

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Format2 Audio CD
BestellnummerOC 913
Barcode4260034869134
LabelOehmsClassics
Erschienen am09.11.2007
Verkaufsrang7877
Mitwirkende/rKomponist/en
  • Tomaso Albinoni

Beschreibungweniger

Gernot Heinrich, tenor · Krisztina Jónás, soprano · Terry Wey, countertenor Adrineh Simonian, mezzosoprano · Radu Marian, soprano Clemencic Consort · René Clemencic, artistic director and harpsichord

Il Nascimento dell’Aurora gehört der im 18. Jahrhundert beliebten Gattung der Serenata an. Diese Serenaten waren meist kurze Huldigungsopern in arkadisch-pastoralem Milieu, szenisch oder halbszenisch, oft im Freien aufgeführt. Mythologische Gestalten, zunächst in ihrer überzeitlichen Welt des Mythos agierend, treten am Ende aus ihrem mythologischen Rahmen, um einer konkreten Person huldigend zu gratulieren. Il Naschimento dell’Aurora wurde wohl zwischen 1711 und 1717 anlässlich des Geburtstages der Gemahlin Kaiser Karls VI., Elisabeth Christine von Brunswick-Wolfenbüttel, bei Albinoni in Auftrag gegeben. Das Werk ist für fünf Solostimmen, Streicher und Continuo mit obligater Theorbe geschrieben.

Il Nascimento dell’Aurora
Festa pastorale

Il Nascimento dell’Aurora gehört der im 18. Jahrhundert so beliebten Gattung der Serenata an. Diese Serenaten waren meist kurze Huldigungsopern in arkadisch-pastoralem Milieu, szenisch oder halbszenisch, oft im Freien aufgeführt. Mythologische Gestalten, zunächst in ihrer überzeitlichen Welt des Mythos agierend, treten am Ende aus ihrem mythologischen Rahmen, um einer konkreten Person huldigend zu gratulieren.

Unsere Serenata wurde wohl zwischen 1711 und 1717 vermutlich vom kaiserlichen Gesandten in Venedig anlässlich des Geburtstages der Gemahlin Kaiser Karl VI., Elisabeth Christine von Brunswick-Wolfenbüttel, spanische Statthalterin, bei Albinoni in Auftrag gegeben. Ein bis dato unbekannter Autor hat das Libretto verfasst. Schauplatz ist das idyllische, vom Fluss Peneus durchquerte Tempetal in Thessalien, das vor allem dem Kult Apollos geweiht war. Apollo, der Flussgott Peneus, die Waldnymphe Daphne, der Windgott Zephyr und die Blumengöttin Flora bereiten den Geburtstag der Morgengöttin Aurora vor, die gegen Ende Elisabeth Christine ebenbürtig gegenübergestellt wird. Somit kann die pastorale Serenata in einer doppelten Huldigung ausklingen: „Viva l’Aurora, Elisa viva!“

Die uns heute unverständliche, ja absurd scheinende Überhöhung konkreter historischer, meist adeliger Persönlichkeiten ins Allgemein-Mythische ist nicht nur negativ zu sehen. Sie entspricht einer seelischen Tendenz, das Reinste und Beste unserer selbst, unseren Kern, aus welchen Gründen auch immer, nach außen zu projizieren. In unserer Pastorale wird die Liebe in fast übermenschlicher Art von allen irdischen Schlacken befreit. Ein mythologisches Loblied auf höchste, uneigennützige Liebe, wie es sie in der Welt kaum gibt. Außer auf den Geburtstag von Elisabeth Christine wird auch auf eine von Spanien ersehnte Geburt eines Sprosses des Kaiserpaars „Elisa“ und „Carlo“, welche der ganzen Welt Frieden bringen könnte, angespielt.

In der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien befindet sich die wohl autographe Partitur des Werkes, MS.17.738.

Die Festa pastorale ist für fünf Solostimmen, Streicher und Continuo, mit obligater Theorbe (Arciliuto) konzipiert. Zwischen einer einleitenden Sinfonia sowie einem diese abschließenden Tuttiensemble, das wenig später wiederholt wird, und dem Schluss-Tutti steht eine Folge von Rezitativen und Arien. Die Rezitative, bis auf wenige Ausnahmen nur vom Continuo begleitet, die Arien meist mit obligater Streicherbegleitung, eine Arie des Apoll mit obligater Theorbenbegleitung. – Der erste Teil der dreiteiligen Sinfonia stellt eine beachtenswerte Fuge dar, der letzte, dritte Teil ist gleichzeitig das erste Tuttiensemble. Der Streicherpart der Arien zeichnet sich meistens durch gediegene kontrapunktische Arbeit aus, die sich wie selbstverständlich, mühelos mit den weitgeschwungenen, kantablen Melodiebögen verbindet. Sie demonstrieren vorbildlich den wundervollen melodischen Einfallsreichtum und die edle Gefühlstiefe der Musik Albinonis, seinen von ihm so geschätzten „grazioso modo del cantar“ (aus der Vorrede zu seinem op.8).

Dr. René Clemencic

Mitwirkende

Clemencic Consort

Der Clemencic Consort ist ein international zusammengesetztes Ensemble für Alte Musik in variabler, programmabhängiger Besetzung unter der Leitung von René Clemencic. Sänger und Instrumentalisten aus der ganzen Welt haben sich die Interpretation der Musik des Mittelalters bis hin zu Werken des Barock – auf historischen Instrumenten – zur Aufgabe gemacht, wobei auf lebendige Authentizität Wert gelegt und der lehrerhaft erhobene Zeigefinger bewusst vermieden wird. Der Clemencic Consort wird und wurde zu den wichtigsten Musikfestivals in aller Welt eingeladen. Nicht nur seine rege Konzerttätigkeit, sondern auch die große Anzahl teilweise preisgekrönter CD-Aufnahmen sowie Rundfunkmitschnitte unterstreicht die Bedeutung des Ensembles, das auf diesem Weg viele Werke früherer Stilepochen – oft zum ersten Mal – einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht hat.

Terry Wey – Kontratenor · countertenor

Terry Wey wurde 1985 in Bern/Schweiz geboren. Nach dem Umzug nach Wien 1994 wurde Terry bald zum führenden Solisten der Wiener Sängerknaben. 2001 begann er seine private Gesangsausbildung bei Prof. Kurt Equiluz, seit 2003 studiert er am Konservatorium Wien Sologesang bei Christine Schwarz, wo er daneben auch 2006 sein Klavier-Konzertfachstudium abschloss.

Mit alter Musik beschäftigt sich Terry Wey bereits seit seinem Eintritt in die Gregorianische Choralschola der Wiener Hofburgkapelle 1999. Seit dem Jahr 2001 gibt es eine enge und vielfältige Zusammenarbeit (Konzerte, CD-Aufnahmen) mit dem Clemencic Consort unter der Leitung von René Clemencic. Im November 2003 nahm er eine Solo-CD mit Händel-Arien für Sopran, Alt und Tenor auf. Im Oktober 2004 gründete er zusammen mit fünf weiteren Berufssängern das Vokalensemble „Cinquecento“, das sich der Pflege der Vokalmusik des 14. bis 16. Jahrhunderts widmet. 2006 sang Terry Wey im Rahmen der Donaufestwochen den Adelberto in Händels Ottone, seit Juli 2006 tritt er regelmäßig mit dem Huelgas Ensemble unter Paul van Nevel auf. Im September 2006 debütierte er als Oberon in Brittens A Midsummer Night’s Dream am Opernhaus Bonn, es folgte die erste Zusammenarbeit mit der Lautten-Compagney Berlin und im April/ Mai 2007 bei den Schwetzinger Festspielen der Andronico in Legrenzis Il Giustino unter Thomas Hengelbrock. Für die Saison 2007/08 wurde er von William Christie und Les Arts Florissants als Roma in Landis Il Sant’Alessio in Caen, Paris, Genf, Luxemburg, Nancy, London und New York engagiert. Bei der Neuproduktion der Wiener Staatsoper von Brittens Death in Venice unter Seiji Ozawa wird Terry Wey den Apollo verkörpern (voraussichtlich 2009).

Krisztina Jónás – Sopran · soprano

Die Sopranistin Krisztina Jónás schloss ihr Studium an der Ferenc-Liszt-Musikhochschule in Budapest 1998 ab. Sie besuchte Meisterkurse bei Adrienne Csengery, Júlia Hamari, Catherine Mackintos, Walter C. Moore und Anna Reynolds.

In den Jahren 1996 und 2001 wurde sie für ihre Verdienste in der Aufführung und Verbreitung ungarischer Musik mit dem Artisjus-Preis ausgezeichnet. Von 1999 bis 2001 erhielt sie das Fisher-Annie-Stipendium für Darstellende Kunst.

Im September 1996 sang sie an der Berliner Schaubühne Auszüge aus György Kurtág’s Attila- József-Fragmenten in Vladimir Nabokovs Der Pol. Ihr erstes Konzert gab sie 1997 an der Budapester Kammeroper. Seither macht sie sich in Ungarn einen Namen als Solistin in Oratorien, mit Liederabenden und mit zeitgenössischen Werken. Regelmäßig ist sie Gast beim Budapester Frühlings- und Herbstfestival sowie in Programmen mit zeitgenössischer Musik, außerdem tritt sie regelmäßig in Italien auf. 2003 erhielt sie für ihre Auftritte das Stipendium der Soros-Stiftung. 2004 – Dritter Preis beim Internationalen Oratoriumswettbewerb

2004 – „Spirit“ – Solo-CD mit dem Budapester Saxophon-Quartett

2003 – CD-Aufnahme “If music be the food of love” – Renaissance- und Barock-Arien

Radu Marian – Sopran · soprano

Ein Geschenk der Natur – Radu Marian ist wahrscheinlich der einzige Sänger unserer Zeit, der über eine natürliche Sopranstimme verfügt. Er wurde 1977 in Moldawien geboren, schon mit 4 Jahren erkannte man sein außergewöhnliches musikalisches Talent. Parallel zu seiner Gesangs- und Klavierausbildung in Chisinau, Moskau und Bukarest, die er mit Auszeichnung als Konzertsolist abschloss, begann er eine intensive Konzertlaufbahn.

Seit 1999 studiert er in Rom bei Flavio Colusso, mit dem er gemeinsam die CD „Alia Vox“ aufgenommen hat. Radu Marian konzertierte im Teatro La Maestranza, Sevilla, beim Festival dei Due Mondi in Spoleto, im Oratorio del Gonfalone in Rom, am Concertgebouw in Amsterdam und im neuen Auditorium in Rom.

Mit dem Clemencic Consort arbeitet er seit 2001 als Solist zusammen.

Namhafte zeitgenössische Komponisten haben seiner Stimme Kompositionen gewidmet, unter ihnen Flavio Colusso, Sergio Rendine, Carlo Crivelli und René Clemencic.

Adrineh Simonian – Mezzosopran · mezzo-soprano

Die in Teheran geborene Armenierin Adrineh Simonian lebt seit 1977 in Wien.

Sie studierte zunächst Violine, Klavier- und Gesangspädagogik an der Musikhochschule Wien und besuchte danach die Opern- und Operettenschule des Konservatoriums der Stadt Wien, die sie mit Auszeichnung abschloss. Weitere Gesangsausbildung bei Prof. S. Vittucci und C.R. Holmes. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen, darunter 1999 der Preis für den Nachwuchskünstler der Stadt Wien und 2000 der dritte Preis und Sonderpreise beim Internationalen Belvedere-Opernwettbewerb.

Im gleichen Jahr debütierte sie an der Kammeroper in Eine Nacht in Venedig.

Engagements folgten u.a. am Schauspielhaus Wien mit der Wiener Akademie unter Martin Haselböck in La Contessina, im Rahmen des Klangbogens in La Bohème, und an der Kopenhagener Oper in Il re pastore unter Adam Fischer.

Seit 2001 ist sie festes Ensemblemitglied der Wiener Volksoper. Rege Konzerttätigkeiten im In- und Ausland, unter anderem mit dem Clemencic Consort, mit Dave Brubeck und seinem Quartett im Großen Festspielhaus Salzburg und mit der Wiener Akademie im großen Musikvereinssaal unter Martin Haselböck. Liederabende in Wien, Rom und Paris.

Gernot Heinrich – Tenor · tenor

Der österreichische Tenor Gernot Heinrich begann seine musikalische Ausbildung bei den Wiener Sängerknaben. Er studierte Gesangspädagogik bei Adelheid Hornig und Eva Klietmann-Bartfai. Gernot Heinrich ist regelmäßig auf der Opernbühne zu hören; so sang er in Händels Acis und Galatea und Rodriguez’ Frida Kahlo, in Weills Mahagonny und Schedlbergers Nero’s Comeback. 2004 war er in Peris Euridice und in Cavallis Die Liebe des Apollon und der Daphne in der Wiener Kammeroper sowie in Dafne in Lauro (Fux) zu hören und verkörperte mit großem Erfolg den Don Ottavio in Mozarts Don Giovanni. Zuletzt sang er in Le Balcon von Peter E. Eötvös und in Requiem für Piccoletto von Dieter Kaufmann. Ein weiterer Schwerpunkt liegt im Oratorienfach, zuletzt bei den Festivals in Thoronet (Frankreich) und Crotone (Italien). Rundfunkund CD-Aufnahmen dokumentieren seine Karriere. Gernot Heinrich singt auch bei den „Vienna Harmonists“, einem Ensemble im Stil der Comedian Harmonists, das seit Jahren sehr erfolgreich in ganz Europa gastiert, wie auch den Vienna Voice Artists, einer klein besetzten Gesangsformation, die ihren Schwerpunkt in der Alten Musik sieht.

Hiro Kurosaki – 1. Violine · 1st violin

Hiro Kurosaki ist österreichischer Musiker japanischer Herkunft, aufgewachsen in Wien und ist heute einer der gefragtesten Künstler auf dem Gebiet der Interpretation auf historischen Instrumenten.

Er studierte bei Franz Samohyl an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien und besuchte Meisterkurse bei Nathan Milstein. Als Preisträger zweier bedeutender Violinwettbewerbe (“Henryk Wieniawski” in Polen und “Fritz Kreisler” in Wien) begann er bereits sehr früh eine Karriere als Solist und konzertierte u.a. mit dem Royal Philharmonic Orchestra London, der Staatskapelle Dresden, den Wiener Symphonikern und dem Mozarteum Orchester Salzburg.

Seit vielen Jahren beschäftigt sich Hiro Kurosaki intensiv mit der Barockvioline und der historischen Aufführungspraxis und arbeitete eng mit René Clemencic, Jordi Savall und William Christie und anderen wichtigen Persönlichkeiten auf dem Gebiet der Alten Musik zusammen.

Als Solist bzw. Konzertmeister der Orchester “Les Arts Florissants” und “Cappella Coloniensis” sowie der Ensembles “London Baroque” und “Clemencic Consort” konzertiert Hiro Kurosaki in ganz Europa und absolviert regelmäßig Tourneen nach Japan, USA und Australien.

René Clemencic – Cembalo und Gesamtleitung harpsichord and artistic director

René Clemencic ist Komponist, Dirigent, Flöten- und Clavichordvirtuose, Cembalist und Organist, Leiter und Gründer des Clemencic Consort, Musikwissenschafter und Schriftsteller, gelernter Philosoph sowie Sammler von emblematischen Büchern und Skulpturen.

Philosophie und Musikwissenschaft studierte René Clemencic an der Pariser Sorbonne, dem Collège de France sowie an der Universität in Wien, wo er 1956 den Doktorgrad erlangte.

Gleichzeitig studierte er Musik – Blockflöte und Cembalo in Wien, Holland und Berlin, Musikalische Formenlehre bei Erwin Ratz, Musiktheorie beim Schönbergfreund und -schüler Josef Polnauer und J.M. Hauers Zwölftonlehre bei Johannes Schwieger.

Seit 1957 tritt René Clemencic als Blockflötist und Leiter des eigenen Ensembles international in Erscheinung. Seit 1966 Betreuung des „Musica Antiqua“-Zyklus der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien (in dessen Rahmen er mit seinem Ensemble über 150 Programme vom Mittelalter bis zum Barock vorstellte), seit Herbst 2005 eigener „Clemencic Consort“-Zyklus im Musikverein.

Weit über 100 Schallplatten und CDs erschienen mit ihm als Solist und als Leiter des Clemencic Consort sowie anderer Ensembles und Orchester. Er gab Konzerte in allen Kontinenten und erhielt zahlreiche internationale Preise wie Edison, Grand Prix du Disque, Diapason d’Or und Prix Cecilia. Im Jahr 1989 erhielt der Künstler die Goldene Ehrenmedaille der Stadt Wien, 1996 den Berufstitel Professor und 1997 den Preis „Anima Mundi“ der Biennale d’Arte Sacra di Venezia wie auch den Preis der Stadt Wien.

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CD 1
  • 1.1. Sinfonia02:38
  • 2.2. Coro: Goda Tempe e su l´amena02:41
  • 3.3. Recitativo (Peneo): Se mai lieta la fronte00:52
  • 4.4. Aria (Peneo): Con divoti e grati voti03:19
  • 5.5. Coro: Goda Tempe e su l´amena02:31
  • 6.6. Recitativo (Dafne): Pastori e Ninfe, il voto è giusto01:22
  • 7.7. Aria (Dafne): Se non ama la virtù02:34
  • 8.8. Recitativo (Apollo, Dafne): Dafne, troppo severe…01:55
  • 9.9. Aria (Apollo): Se grata e pietosa03:04
  • 10.10. Recitativo (Flora, Zeffiro): Non e nemica01:33
  • 11.11. Aria (Flora): Da l’Aurora, o Ninfe amate03:11
  • 12.12. Recitativo (Apollo, Zeffiro, Dafne): Ma tu Zeffiro01:48
  • 13.13. Aria (Zeffiro): Nulla spero e nulla bramo04:53
  • 14.14. Recitativo (Peneo, Dafne, Zeffiro, Flora, Apollo): Viva dunque l´Aurora01:31
  • 15.15. Aria (Peneo): Se incontrate tempeste03:35
  • 16.16. Recitativo (Dafne, Flora, Zeffiro, Apollo, Peneo): Ma perché testimon02:51
  • 17.17. Aria (Dafne): Perché un Giglio è nel candore06:17
  • 18.18. Recitativo (Apollo, Peneo, Dafne, Flora): Voto crudel che tutta01:20
  • 19.19. Aria (Flora): La rosa per regnar cresce nel suolo05:34
  • 20.20. Recitativo (Apollo, Flora, Dafne): Così saprà la diva01:51
  • 21.21. Aria (Apollo): Con cetra più sonora04:59
  • 22.22. Recitativo (Peneo, Zeffiro, Dafne): Zeffiro tace?01:55
  • 23.23. Aria (Zeffiro): Zeffiretti innamorati03:23
  • 24.24. Recitativo (Flora, Peneo, Dafne, Zeffiro, Apollo): Degno olocausto03:10
  • 25.25. Aria (Dafne): Tutto il bello dei tuoi fiori02:26
  • Total:01:11:13