Klassik  Kammermusik  Cello, Klavier
Ramon Jaffé & Elisaveta Blumina Sonata in E major op. 121 for Cello and Piano OC 544 CD
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FormatAudio CD
BestellnummerOC 544
Barcode4260034865440
LabelOehmsClassics
Erschienen am04.05.2007
Verkaufsrang7013
Mitwirkende/rKomponist/en
  • Ignaz Moscheles
  • Johann Sebastian Bach

Beschreibungweniger

Sonata in E major op. 121 for Cello and Piano
Bach/Moscheles: Ten Preludes from the Well-Tempered Clavier with an additional cello part op. 137a
Ramon Jaffé, cello · Elisaveta Blumina, piano

Ignaz Moscheles, 1794 in Prag geboren, war als Komponist von Robert Schumann hoch geschätzt. Er lebte ab 1821 in London und ab 1846 in Leipzig. Sein Ruhm zu Lebzeiten begründete sich hauptsächlich auf seiner Karriere als Klaviervirtuose, und auch in seinen Kompositionen kommt dem Klavier stets eine wichtige Rolle zu. Sein musikalisches Denken war geprägt von den großen deutschen Barockkomponisten Bach und Händel, von denen aus er einen eigenen romantischen Gestus entwickelte. Seine Bach-Verehrung kommt unmittelbar in den hier eingespielten Bearbeitungen von zehn Präludien aus dem Wohltemperierten Klavier für Violoncello und Klavier zum Ausdruck. In der großen Cellosonate op. 121 treffen wir im zweiten Satz auf den Volkston von Moscheles’ Heimat Böhmen: „Ballade – in böhmischer Weise“

Zwischen Alt Und Neu.
Die Romantik des Altertums in den Werken von Ignaz Moscheles (1794–1870)


… ein leibhaftiger Enkel
Händelschen Stammes!
Robert Schumann


Nicht nur der Epigraph, sondern der gesamte Titel ist bei Robert Schumann entlehnt. Am 23. Oktober 1835 schrieb der 25-jährige Florestan (eines von Schumanns Pseudonymen) in Die Neue Zeitschrift für Musik: „… Moscheles hat jedoch in seinen leßten Compositionen einen Gang genommen, der nothwendig auf seine Virtuosität einwirken mußte … betritt er jeßt dunklere, geheimnißvollere Bahnen, unbekümmert, ob dies dem großen Haufen gefalle, wie er früher that … Die romantische Ader, die sich hier durchzieht, ist aber nicht eine, die, wie in Berlioz, Chopin u. A. der allgemeinen Bildung der Gegenwart weit vorauseilt, sondern eine mehr zurücklaufende, – Romantik des Alterthums, wie sie uns kräftig in den gothischen Tempelwerken von Bach, Händel, Gluck anschaut“.

Einige Jahre später erkannte Schumann nicht mehr, dass Moscheles’ Musik „zwischen Alt und Neu schwankte“, zwischen dem Festhalten an den klassischen Formen und den romantischen Tendenzen, zwischen der „äußeren Eleganz“ des Virtuosen und den tiefgreifenden Emotionen. Und Schumanns kritische Meinung bezog sich auf beide „leibhaftigen Enkel Händelschen Stammes“ – den jungen Mendelssohn, der das Fundament für die Bach-Erneuerung im 19. Jahrhundert legte, und seinen Lehrer Moscheles, der die große Hommage à Händel für zwei Klaviere schrieb.

In seiner Abhandlung über die reiferen Werke des Komponisten, dessen Name auch heute weit häufiger im Konzertrepertoire vertreten sein sollte, kam Schumann zu dem Schluss: „In Moscheles haben wir das seltnere Beispiel eines Musikers, der, obschon in älteren Jahren und noch jeßt unablässig mit dem Studium alter Meister beschäftigt, auch den Gang der neueren Erscheinungen beobachtet und von ihren Fortschritten benußt hat.“ – Dieser Auszug stammt aus Die Neue Zeitschrift für Musik vom 4. Januar 1839. Sechs Monate später wurde Moscheles gerade 45 Jahre alt – ein für seine Zeit tatsächlich recht hohes Alter: Schumann selbst starb 1856 mit 46 Jahren! Er lebte allerdings noch, um Moscheles’ Sonate für Klavier und Cello in E-Dur, op. 121 (1850), die ihm gewidmet war, zu hören und ihren wahrhaft romantischen Geist zu erleben.

Ignaz Moscheles kam in Prag als Kind einer armen jüdischen Familie zur Welt (sein Vater war Tuchhändler) und lernte ab dem Alter von zehn Jahren am Prager Konservatorium bei Dionys Weber. Als gewissenhafter Lehrer der alten Schule unterrichtete Weber Moscheles in der Musik von Bach, Mozart und Clementi, und er achtete sorgsam darauf, seinen Schüler von „schlechten“ Einflüssen fernzuhalten (einschließlich des anarchistischen Beet-hoven!). Dabei sollte erwähnt werden, dass der junge Moscheles für die erst kurz zuvor komponierte Sonate pathétique schwärmte.

In Prag gab Moscheles bereits mit 14 Jahren öffentliche Konzerte, bei denen er auch eigene Werke präsentierte. Er setzte sein Kompositionsstudium in Wien bei Antonio Salieri und Johann Albrechtsberger fort und war gleichzeitig ein beliebter Klavierlehrer mit Privatschülern. Sehr bald schon hatte Moscheles einen sehr guten Ruf in den Wiener Musikkreisen, er war mit Spohr, Hummel, Czerny und Meyerbeer befreundet. Beethoven beauftragte ihn mit dem Verfassen des Klavierauszugs für Fidelio, der von Artaria veröffentlicht wurde. 1816 unternahm Ignaz Moscheles seine erste ausgedehnte Konzerttournee, die ihn nach München, Leipzig und Dresden führte. Sein Auftritt in Paris wurde zu einer Sensation, die technische und musikalische Brillanz seines Spiels begeisterte Cherubini, Auber, Boieldieu und Kreutzer…

In London, wo er sich 1821 niederließ, wurde Moscheles ein warmer Empfang zuteil. Er unterrichtete Klavier an der dortigen Royal Academy of Music, gab Privatstunden (Litolff und Thalberg gehörten zu seinen Schülern) und dirigierte Konzerte der Royal Philharmonic Society. Als großer Fürsprecher von Beet-hovens Musik führte er die Missa solemnis 1832 zum ersten Mal in London auf, dirigierte die erste erfolgreiche Aufführung der 9. Sinfonie, trug Beethovens Klaviersonaten vor, übersetzte Anton Schindlers Biographie über Beethoven ins Englische und ließ sie veröffentlichen. Gleichzeitig veranstaltete er eine Reihe von „historischen Soireen“, bei denen die Musik von Scarlatti, Bach und Händel auf einem Original-Cembalo aus dem Jahr 1771 vorgetragen wurde. Auch damit erfüllte er den Wunsch der Londoner Öffentlichkeit nach früher Musik.

Moscheles reiste häufig für Konzerte auf den Kontinent. Während einer dieser Reisen kam er im Jahr 1824 nach Berlin, wo er den 15-jährigen Mendelssohn unterrichtete. 1829 führten Lehrer und Schüler, die längst Freunde waren, zum ersten Mal Mendelssohns Konzert für zwei Klaviere in London auf. 1839 spielte Moscheles zusammen mit Chopin in Paris seine große Klaviersonate für vier Hände vor der französischen königlichen Familie. Von 1846 an war Moscheles bis zu seinem Tod 1870 Professor am Leipziger Konservatorium, zu dem er von dessen Gründer Felix Mendelssohn eingeladen wurde (Grieg, Fibich und Sullivan studierten bei Moscheles…). Schon an diesen wenigen Konzertprogrammen und der hier angegebenen Liste seiner Lehrer und Schüler kann man die Bedeutung von Moscheles für die Weitergabe der Musik aus dem 18. Jahrhundert bis hinein ins 20. Jahrhundert ablesen. Vom „Altertum“ bis in die Neuzeit!

Zu Lebzeiten überstrahlte sein Ruf als Klaviervirtuose seine außergewöhnlichen Fähigkeiten als Komponist. Seine Klaviermusik wurde jedoch immer dann besonders gelobt, wenn der Komponist sie selbst vortrug. Zeitgenossen schwärmten für seine acht Klavierkonzerte, seine Sonaten, Konzerte für zwei Klaviere, Fantasien über Themen seiner Lieblingsopern für Klavier und Orchester und seine Variationszyklen… Der immense Umfang seiner Lehrwerke – Klavierschulen, Präludienbücher, Studien, Übungen, Klaviermusik zu vier Händen, seine eigenen Veröffentlichungen und Editionen von Meisterwerken Beethovens, Haydns, Händels, Webers und Clementis unterstreicht seine Bedeutung bis zum heutigen Tag. Über 20 Kammermusikstücke von Moscheles für unterschiedliche Ensembles (Sextett, op. 35; Septett, op. 88; Klaviertrio, op. 84; Sonaten für Flöte und Klavier, op. 44 und 79) spiegeln die Fähigkeiten des Komponisten und sein Einfühlungsvermögen als Künstler wider – aber auch als Pianist in Liebe zum „königlichen“ Instrument. Das Klavier ist in jedem Instrumentalwerk von Moscheles beteiligt, einige scheinen an Kammerkonzerte für das Klavier angelehnt.

Die Sonate in E-Dur für Cello und Klavier, die wie bereits erwähnt Schumann gewidmet ist, bildet ein außergewöhnliches Beispiel für das Schaffen von Ignaz Moscheles. Vor uns steht, bildhaft gesprochen, ein „Klassiker in romantischem Mantel“. Die zentralen Abschnitte der vierteiligen Sonate – das tanz-artige Scherzo (Allegretto quasi allegro) und die melodiöse Ballade (Andantino, mit dem Untertitel In böhmischer Weise) – rufen Bilder aus der böhmischen Heimat des Komponisten hervor, vertraut seit Kindheitstagen. Der Kreis wird durch das eröffnende Allegro der Sonate (Allegro espressivo appassionato) und das finale Rondo (Allegro vivace ma non troppo), ebenfalls in Sonatenform, geschlossen. Wie bei allen Moscheles-Ensembles gibt es ein Klaviersolo, das hier dieselbe Basis wie das Cello hat. Die bildhafte Form der einzelnen Abschnitte sowie die reliefartigen Konturen des gesamten Zyklus ermöglichen sozusagen das „Sehen mit den Ohren“. Wir erkennen die wundervolle Schule, nach der Moscheles von den Wiener Klassikern erzogen wurde. Und in den Melodien, im liedhaften Wesen, das in einem natürlichen „spontanen Ansturm des Lebens“ (N. Ya. Berkovsky, Romanticism in Germany) durch die gesamte musikalische Struktur der Sonate hindurchklingt, erscheint Moscheles als wahrer Romantiker. Dies ist Romantik in voller Blüte: der gezähmte klassisch- romantische Stil, der die Leipziger Komponistenschule von anderen unterscheidet und, zu verschiedenen Teilen, von Mendelssohn, Schumann und dem jungen Brahms aufgegriffen wurde. Um es einmal so deutlich zu sagen: Wenn die Titelseite der Partitur dieser Sonate den Namen eines dieser großen Komponisten tragen würde, sie wäre längst ein echter „Hit“ im Konzertrepertoire!

Nirgendwo jedoch tritt die Harmonie des „Alten“ (Klassik) und des „Neuen“ (Romantik) in Moscheles’ Werken so deutlich zutage wie in seinen Melodisch-contrapunktischen Studien für Cello und Klavier zu zehn Präludien aus Bachs Wohltemperiertem Klavier. Bei der Reproduktion dieser Studien im Jahr 1986 nach der ersten Leipziger Edition aus dem Jahr 1863 verwendete der Verlag Walter Wollenweber den Titel 10 Präludien aus dem Wohltemperierten Klavier mit zusätzlich komponiertem Cello-Teil, op. 137. Für den denkenden Musiker war Bachs Musik immer ein majestätisches und unerreichbares Ideal. Beethoven nannte sie seine „musikalische Bibel“, und in einem seiner Briefe schrieb Schumann: „Bachs Wohltemperiertes Klavier ist meine Grammatik, und die beste ohnehin“, Anton Rubinstein kam zu dem Schluss, dass „das Wohltemperierte Klavier die Evangelien für jeden ernsthaften Künstler darstellt, der nach Höherem strebt“.

Was brachte Moscheles, der voller Ehrfurcht für das Wohltemperierte Klavier war, dazu, als „Koautor“ von Bach aufzutreten? Nur eines: Der Wunsch – bildlich gesprochen –, dieses Buch der Bücher für professionelle Musiker in ein Lied der Lieder für die allgemeine Öffentlichkeit umzuwandeln. Zu seiner Zeit, also auch mehr als 30 Jahre, nachdem Mendelssohn Bachs Passionen neu belebt hatte, war Bach immer noch nicht „täglich Brot“ für das Publikum, wie Schumann es nannte. Seine Werke wurden in den Konzertsälen nur selten aufgeführt, und das Wohltemperierte Klavier selbst wurde von Klavierlehrern meist lediglich als System für die musikalische Erziehung angesehen. In seinem Vorwort zur Veröffentlichung von 1863 wies Moscheles zunächst mögliche Kritiker darauf hin, „mich vor Allem von der Beschuldigung zu reinigen zu suchen, als läge eine Anmaßung darin, an Bach’schen Werken, diesen Grundpfeilern und Stützen aller Kompozitionen, zu rütteln, ja es gar zu verzuchen, zu dem abgerundeten meisterlichen Ganzen von dem Meinigen hinzu zu thun“, und schrieb weiter: „So spreche ich denn hier zunähst meine musikalische Überzeugung aus, dass an den Fugen nichts zu verändern sei, dass dieselben vollkomen in ihrer Art, keine Note mehr, keine weniger haben können … so wage auch ich, den Preludien durch meine hinzu komponirte concertirende Stimme, eine neue Charakteristik zu verleihen… und durch contrapunktische Mittel einen concertirenden Effect zu geben, und auf diese Weise die herrlichen Preludien den Laien und dem grössern Publikum im Allgemeinen zugänglich zu machen.“

Von den ersten Seiten seiner Transkription an scheint es, als würde Moscheles bestätigen wollen, dass ein tiefgreifendes Verständnis Bachs nicht über eine sentimentale Vereinfachung seiner Musik im Salonstil gelingen kann, sondern durch die Suche nach einem zeitgemäßen Kontrapunkt. Hier ist er bereits im Konflikt mit heutigen Pop-Arrangements zu Bach. Durch das „Anfügen“ eines Cello-Parts an das Wohltemperierte Klavier nahm Moscheles schon Schweitzer voraus, der später bemerkte, dass Bach für ein nur in seiner Vorstellung vorhandenes Instrument schrieb, das die Vorteile der Klaviatur mit denen von Bogeninstrumenten vereint. Des Weiteren kommt das Timbre des Cellos dem warmen Register der der menschlichen Brust entspringenden Stimme am nächsten.

Egal wie man die Arbeit Moscheles’ auf dem Fundament Bachs bewertet – niemand kann behaupten, dass er Bachs Präludien lediglich zu einer einfachen Begleitung herabsetzt. Alle Ableitungen vom Urtext, die in einer solchen Transkription unumgänglich sind, werden in den Anmerkungen detailliert erläutert. Auf der anderen Seite galt die Bearbeitung des Urtextes im Allgemeinen als ein wesentliches Merkmal romantischer Transkriptionen. Moscheles scheute nicht davor zurück, eine Diskussion, eine ästhetische Diskussion natürlich, mit Bach anzuzetteln. Hier haben wir die Auseinandersetzung zwischen dem romantischen und dem barocken Musiker, manchmal führt sie zu einem stilistischen Kontrapunkt zu Bach mit viel tiefgreifenderen Auswirkungen als der eigentliche melodische Kontrapunkt. So zum Beispiel die Hinweise auf Beethoven und die deutlichen „Schumannismen“ in den aufeinander folgenden feurigen und leidenschaftlichen Präludien in d-Moll und c-Moll aus dem Buch I des Wohltemperierten Klaviers.

Auf der anderen Seite folgt Moscheles im klaren, idyllischen Siciliana-Präludium in Es-Dur aus Buch II oder im intensiven Präludium h-Moll aus Buch I, das voll erhabender Emotionen und tiefer Einkehr ist, „Bachs Fußspuren“, indem er die thematische Linie seiner Solosuiten imitiert. Auch in den orchestralen Dimensionen der Präludien in D-Dur aus Buch II und G-Dur aus Buch I verstärkt er die „Partitur“: der Cello-Part doppelt Bachs Melodien, die in dem Figurenwerk verborgen sind.

Wo Bach großen Zeitgenossen Tribut zollt – Domenico Scarlatti im Präludium B-Dur aus Buch I oder Vivaldi im Präludium d-Moll aus Buch II –, bricht auch Moscheles nicht mit Bachs Ideen. Das letzte Präludium dieser Aufnahme, das Präludium cis-Moll aus Buch I, ist eine der tiefschürfendsten Seiten des Wohltemperierten Klaviers. In der kummervollen Elegie hörte Moscheles dasselbe, was Ferrucio Busoni ein halbes Jahrhundert später hört: „… etwas im Geiste der Passionen“. Die innige Arie des Cellos bildet einen gebührenden Abschluss für den gesamten Zyklus.dem Figurenwerk verborgen sind.

Iosif Raiskin
translation: ar-pege translations

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CD 1
  • Ignaz Moscheles (1794-1870)
    Sonata in E Major Op. 121 for Cello and Piano
    • 1.Allegro espressivo e appassionato11:07
    • 2.Scherzo (ballabile): Allegretto quasi Allegro05:20
    • 3.Ballade (in böhmischer Weise): Andantino06:00
    • 4.Finale: Allegro vivace, ma non troppo06:40
  • J.S. Bach (1685-1750)/Ignaz Moscheles
    Ten Preludes from the Well-Tempered Clavier with an additional Cello Part, Op. 137A
    • 5.No. 1, C major (Well-Tempered Clavier, Vol. 1. No. 1)04:19
    • 6.No. 2, D major (Well-Tempered Clavier, Vol. 2. No. 5)03:47
    • 7.No. 3, G major (Well-Tempered Clavier, Vol. 1. No. 15)02:55
    • 8.No. 4, E-flat major (Well-Tempered Clavier, Vol. 2. No. 7)03:18
    • 9.No. 5, D minor (Well-Tempered Clavier, Vol. 1. No. 6)02:34
    • 10.No. 6, B minor (Well-Tempered Clavier, Vol. 1. No. 24)05:48
    • 11.No. 7, B-flat major (Well-Tempered Clavier, Vol. 1. No. 21)02:03
    • 12.No. 8, D minor (Well-Tempered Clavier, Vol. 2. No. 6)01:55
    • 13.No. 9, C-sharp minor (Well-Tempered Clavier, Vol. 1. No. 4)03:03
    • 14.No. 10, C minor (Well-Tempered Clavier, Vol. 1. No. 2)02:15
  • Total:01:01:04